Hummel, Hummel - Mors, Mors. Ein Hamburger Wahrzeichen geht auf die Straße.
Von anerkannten Künstlern und jungen Kunststudenten individuell gestaltet, bevölkerten vom Sommer bis in den Herbst 2004 einhundert lebensgrosse „Hans Hummel“-Figuren Hamburgs City zwischen Hauptbahnhof und Alter Wall.
Hinter der so genannten Hummel-Figur verbirgt sich der Wasserträger Johann Wilhelm Bentz (1787 - 1854), der heute ein weit über Hamburgs Grenzen hinaus bekanntes Symbol der Hansestadt ist. Er ging in die Geschichte ein, weil Kinder ihn mit dem Spottnamen „Hummel, Hummel“ neckten. Da er sich mit den schweren Wassereimern auf den Schultern nicht wehren konnte, antwortete er mit dem Ausruf „Mors, Mors“ - das plattdeutsche Wort für „Hintern“. Worauf der Name Hummel zurückzuführen ist, weiß man heute nicht mehr genau. Entweder handelt es sich um einen Vorgänger von Bentz oder er bezieht sich auf den so genannten „Griephummer“. So nannte man die wenig geliebten Gerichtsdiener, die damals den Gaunern nachstellten.
Zahlreiche Hamburger Kaufleute engagierten sich unter der Schirmherrschaft des ersten Bürgermeisters Ole von Beust nicht nur während der Standzeit mit Patenschaften, sondern ersteigerten am Ende diese Figuren zu Gunsten der Aktion „Ein Dach für Obdachlose“.
Auch wir haben uns engagiert, sodass sich nun eine dieser Figuren auf unserem Firmengelände wiederfindet.


